Die Entstehung des Vereins

1905

Geprägt durch einige durch die Lande ziehende englische Mannschaften, welche den deutschen Mannschaften durchweg Entwicklungshilfe und Lehrstunden erteilten, fanden sich im Jahre 1905 auch in unserem Stadtteil einige engagierte Männer, welche aus einer Hobbyvereinigung den Verein Preußen Beckhausen gründeten.

Die damaligen Gründer waren die Gebrüderpaare Münnich, Schäpertöns, Helling und Mai sowie H. Raillon, A. Leslik, K. Buhlmann, A. Kühn, J. Paul und A. Trinoga.

Die erste Gründungsversammlung fand in der Gaststätte Arts bzw. Grüner Hain in Sutum statt.

1919

Die erste Vereinsversammlung nach dem 1. Weltkrieg wurde in der Gaststätte Oberholz abgehalten. Es wurde unser heutiger Vereinsname festgeschrieben:

Spiel- und Sportverein Beckhausen 05

Seit 1920 mussten die Wettspiele nicht mehr auf dem Rathausplatz in Buer ausgetragen werden, stattdessen erhielt man vor der Zechenkolonie Hugo III eine eigene Platzanlage. Seit dieser Zeit sind die Vereinsfarben Schwarz und Blau.

Im Jahre 1921 wurde die erste Jugendmannschaft des SuS Beckhausen gegründet.

Durch den 1. Weltkrieg bedingt, fiel die Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen aus. Das 20-jährige Bestehen des Vereins hatte somit die erste Jubiläumsfeier zur Folge, was sich positiv auf die sportliche Weiterentwicklung auswirkte. Die Anzahl der Jugendmannschaften stieg, was sich zwangsläufig auf die Spielstärke der 1. Mannschaft auswirkte, sodass diese in der Saison 1931/32Meister der Gauklasse wurde und in die 2. Bezirksklasse aufstieg.

Meisterschaftsspiele vor 3000, 5000 oder gar 7000 Zuschauern (Zahlen, die heute kaum zu glauben sind) waren die Folge. Auch in dieser Klasse konnte man in den Jahren 1934/35 sowie1939/1940 Meisterschaften feiern, was damals jedoch nicht automatisch einen Aufstieg bedeutete.

Kriegsbedingt wurde es dann bis 1945 ruhig um den Fußball und dem SuS Beckhausen 05.

Die Zeit nach dem Krieg

Das damalige Vereinslokal „Oberholz“ war zerbombt. Das sowieso spärliche Vereinseigentum wie Schuhe, Bälle, Trikots und Chroniken gab es nicht mehr. Viele Aktive waren gefallen oder wurden vermisst. Trotzdem konnte man in der spielstarken Bezirksklasse folgende Plätze belegen:

Spielzeit 1945/46 3. Platz (Meister: SC Gelsenkirchen)

Spielzeit 1946/47 Mittelplatz (Meister: SC Buer-Hassel)

Spielzeit 1947/48 Mittelplatz (Meister: VfL Resse)

Spielzeit 1948/49 2. Platz (Meister: Sportfreunde Gladbeck)

Spielzeit 1949/50 Mittelplatz (Meister: TuS Gelsenkirchen-Rotthausen)

Spielzeit 1950/51 12. Platz (Meister: SV Gelsenkirchen-Rotthausen 1912)

Spielzeit 1951/52 Mittelplatz (Meister: Gelsenkirchen-Heßler 06)

Spielzeit 1952/53 Mittelplatz (Meister: SV Gladbeck-Zweckel)

Spielzeit 1953/54 2. Platz (Meister: SV Erle 08)

Spielzeit 1954/55 4. Platz (Meister: Sportverein Erle 19)

Diese sportlichen Leistungen wären ohne die erfolgreiche Jugendarbeit nicht möglich gewesen.

Nach zwei gewonnenen Stadtmeisterschaften in den Jahren 1954 und im Jubiläumsjahr 1955, sowie einer volksfestähnlichen Jubiläumsfeier vom 06.08. bis zum 16.08.1955, ging es sportlich leider etwas bergab.

Es folgten einige Spielerabgänge, was einen erneuten Abstieg in die 2. Kreisklasse im Jahr 1960/61 bedeutete.

Nach zwei Jahren „Neuaufbau“ erfolgte der ersehnte Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse mit den Spielern:

Schulik, Bonka, Hecker, Hoffmann, Krull, Prowald, Buschmann, Bednarz, Preuß, Tytko und unserem immer noch bestens bekannten „Heppo“ Brinkmann.

Damaliger Trainer: Heinz Büttel

Im Jahre 1964 kämpfte sich die 1. Mannschaft von Beckhausen 05 in der Aufstellung:

A. Bednarz, Buckstege, Skrotzki, K. Bednarz, Krull, Prowald, Plauschnat, Terhürne, Tytko, Brinkmann, sowie dem langjährigen 1. Vorsitzenden und heutigem „Mann für alle Fälle“ Johannes Lohmeyer bis zur vorletzten Pokalrunde auf Amateurebene durch.

Auf diesem Weg wurden selbst Verbands- und Landesligisten ausgeschaltet.

In der Meisterschaft platzierte man sich regelmäßig im oberen Tabellendrittel. Im Jahre 1969 wurde der SuS 05, nach langem Kopf-an-Kopf-Rennen, vom SV Heßler 06 abgefangen und scheiterte knapp am Aufstieg in die Bezirksklasse.

70er – 1985

Trotz einiger Abgänge von Leistungsträgern der 1. Mannschaft, welche sich meist höherklassigen Nachbarvereinen anschlossen, gelang es, bedingt durch nachwachsende Talente, immer die Klasse zu halten.

Ein Höhepunkt der 70er Jahre war das Spiel gegen den damaligen Spitzenreiter der 2. Bundesliga Wattenscheid 09 mit dem argentinischen Nationalspieler Carlos Barbington, welches 0:9 (passend zum Vereinsnamen des Gegners) verloren ging.

1978 und 1979 erreichte man jeweils das Endspiel des Buerschen Wanderpokals, welche jedoch beide gegen Erle 08 bzw. SC Hassel verloren gingen.

Obwohl man zu dieser Zeit zu Anfang einer jeden Saison fast schon traditionell gut startete, fand man sich zum Saisonende immer in hinteren Tabellenregionen wieder.

1982 kam was kommen musste. Aufgrund mangelnder Beständigkeit, und der zu spät erkannten Gefahr des drohenden Abstiegs, fand sich die 1. Mannschaft im folgenden Jahr in der 2. Kreisklasse wieder. Die Mannschaft zerfiel und man stand vor einem schwierigen Neuaufbau.

Dieser Neuaufbau gelang jedoch besser als erwartet, was wiederum auf die gute Jugendarbeit sowie der Tatsache zurückzuführen war, dass man eine gute Mischung aus treuen Routiniers wie Peter Schneider und Werner Siebeck, sowie jungen Talenten fand.

Nach der Herbstmeisterschaft fiel man zwar zurück, jedoch war ein schwieriges Jahr unter Trainer Günther Thon gut bewältigt worden.

1983/84

Trainerwechsel: Für Günther Thon kam Rainer Klatt als Spielertrainer. Nicht alle waren von der Verpflichtung eines Spielertrainers überzeugt. Als jedoch, nach einigen Integrationsproblemen der neuen Spieler, die richtige Mischung gefunden war, ging es stets bergauf. Nachdem man zwischenzeitlich sechs Punkte hinter SC Schaffrath II stand, holte man Punkt für Punkt auf, und nach einer Rückrunde ohne Niederlage war der Aufstieg geschafft.

Die 2. Mannschaft hatte eine gegenläufige Entwicklung. Sie wurde mit zwei Verlustpunkten Herbstmeister, konnte diesen Platz aber leider nicht halten, weil mit Bernd und Herbert Lösing zwei Leistungsträger in der Rückrunde in der 1. Mannschaft aushelfen mussten.

1984/85

Das es im Folgejahr schwieriger wurde, war allen Aufsteigern klar. Als man sich jedoch nach fünf Spielen mit 2:8 Punkten am Tabellenende wiederfand, ging gleich wieder das Abstiegsgespenst um. Nach fünf Siegen in Folge stand die 1. Mannschaft im vorderen Mittelfeld, ein Platz, welchen man bis zum Saisonende verteidigte.

Am Ende dieser Saison, zum 80-jährigen Bestehen des Vereins, war es dem Vorstand, durch die Mithilfe unseres Noch-Mitgliedes und früheren Jugendspielers Olaf Thon gelungen, ein Spiel gegen die Bundesliga-Mannschaft Schalke 04 abzuschließen. Diese traten mit allen Stars wie Nationalspieler Thon, dem früheren Spielführer der Nationalmannschaft Bernhard Dietz sowie Torjäger Dieter Schatzschneider an. Das Ergebnis war 1:17, das Tor für uns schoss Andreas Rademacher.

1985/86

Die 1. Mannschaft, inkl. Trainer, blieb zusammen und bildetet somit eine feste Einheit. Aufgrund der guten Harmonie innerhalb dieser Einheit konnte man nicht absteigen. Um ganz oben mitzuspielen vergab man jedoch zu viele Torchancen. Die Platzierung war somit zwangsläufig mit Platz 7 ein Mittelfeldplatz. Aufgrund der guten Trainingsbeteiligung in Beckhausen verpflichtete man seit diesem Jahr einen eigenen Trainer für die 2. Mannschaft, wodurch sich gleich ein sportlicher Schub vorwärts einstellte. Man kam endlich unter „Kimmi“ Helal über einen Mittelfeldplatz hinaus, spielte lange vorne mit, fiel am Ende aber ein wenig ab, und wurde nur Dritter.

1986/87

Nach drei recht erfolgreichen Jahren entschied sich Rainer Klatt mit der Trainertätigkeit aufzuhören. Für ihn kam Peter Stahl, ein Beckhausener „Urgewächs“ zu Trainerehren.

Aufgrund einiger Abmeldungen sah es zeitweilig bzgl. „Klassenerhalt“ sehr düster aus. Nachdem man schon totgesagt war, konnte die 1. Mannschaft durch einen Schlussspurt von 10:2 Punkten mit Platz 11 den Klassenerhalt sichern.

Um den Abstieg zu verhindern halfen aus der damaligen 2. Mannschaft Thomas Krick und aus den Alten Herren Peter Schneider mit. Die 2. Mannschaft belegte trotzdem einen Platz im vorderen Mittelfeld.

Die neugegründete 3. Mannschaft hatte es erwartungsgemäß schwer und wurde Viertletzter.

1987/88

Das Saisonziel mit gleichem Trainer und gleicher Mannschaft war klar. Ein gesicherter Mittelfeldplatz, damit nicht wieder solange gezittert werden musste. Dieser wurde mit Platz 8 auch exakt geschafft.

Die 2. Mannschaft erreichte wieder einmal einen Platz im vorderen Mittelfeld, während die verstärkte 3. Mannschaft lange oben mitspielte, und sich dann mit Platz 3 begnügen musste.

1988/89

Mit Detlev Zedler spielte in diesem Jahr ein Beckhausener Rückkehrer, der zwischenzeitlich bis in die 2. Bundesliga hineingerochen hatte, eine ganz entscheidende Rolle.

Er war in der Lage einige junge Spieler zu führen, sodass am Saisonende ein zweiter Platz hinter dem VFL Grafenwald heraussprang. Ein Ergebnis der kontinuierlichen Aufbauarbeit von Peter Stahl und der Jugendabteilung. Spieler wie „Kiki“ Gietmann, Michael Wahl, Thomas Löppler oder ein Jahr später Frank Conradi fanden den Weg aus der Jugend in die 1. Mannschaft und wurden schnell zu Leistungsträgern.

Die 2. und 3. Mannschaft, in welchen in dieser Zeit auch viele Spieler der eigenen Jugend aktiv waren, konnten trotz zwischenzeitlicher guter Serien nie den anfangs angepeilten Spitzenplatz erreichen.

1989/90

Aufgrund der guten Platzierung des Vorjahres war das Saisonziel des im vierten Amtsjahr tätigen Trainers P. Stahl klar: „Aufstieg“.

Da bis auf Detlev Zedler die komplette Mannschaft zusammenblieb und mit Detlef Rademacher und Richard Widera zwei starke Spieler kamen, schien dieses Ziel auch realistisch. Doch nach der Winterpause gab Horst 08 keinen Punkt mehr ab, überrundete uns, und stieg in die Bezirksklasse auf. Für Beckhausen 05 blieb wieder nur der undankbare 2. Platz.

Aufgrund des nicht erreichten Aufstiegs drohte die Mannschaft wegen der Enttäuschung zu zerfallen. Nach langen Gesprächen zwischen Mannschaft und Vorstand konnte dies verhindert werden und man entschied sich zu einem neuen gemeinsamen Anlauf auf die Bezirksklasse.

1990/91

Dieser neuer Anlauf musste jedoch ohne Trainer Peter Stahl gemacht werden. Der wechselte zum PSV Recklinghausen und wurde abgelöst durch „Bobby“ Nedejelko Ivkovic.

Nach einer harten Vorbereitung spielte man sofort vorne mit. An der Spitze kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen unserer Mannschaft und Adler Ellinghorst heraus. Nachdem Ellinghorst drei Spieltage vor Schluss wie der sichere Sieger aussah, konnte unsere Mannschaft mit 6:0 Punkten am Ende zu Ellinghorst aufschließen, sodass es, bedingt durch Punktgleichheit, zu einem unvergessenen Entscheidungsspiel in FC Gladbeck vor fast 2000 Zuschauern kam.

Da der Kreis Gelsenkirchen aus beiden A-Ligen nur zwei Aufsteiger stellen konnte, musste eine Mannschaft weichen, und das waren, nach einer etwas unglücklichen 1:3 Niederlage, leider wir.

Nach dieser erneuten Enttäuschung zerfiel die gut eingespielte Mannschaft. Elf von sechzehn Spielern des A-Liga-Kaders meldeten sich ab, und schlossen sich aufgrund ihrer Spielstärke teilweise höherklassigen Vereinen an. Die 2. und 3. Mannschaft, unter Trainer Karl Wobberschal belegte wieder einmal einen vorderen Mittelfeldplatz

1991/92

Bedingt durch den ungeheuren Aderlass der 1. Mannschaft war das erklärte Saisonziel des Vorstandes der Klassenerhalt. Dadurch, dass zumindest die Vorstandsmitglieder komplett weiterarbeiteten, konnten einige neue Spieler angeworben werden. Diese, sowie die „Aufsteiger“ aus der 2. Mannschaft fügte der neue/alte Trainer Rainer Klatt sofort zu einer Einheit zusammen, sodass man wieder im oberen Tabellendrittel mitspielen konnte.

Die Ausnahmemannschaft VFL Grafenwald, welche mit 2 Minuspunkten unangefochten den Aufstieg in die Bezirksklasse schaffte, konnte jedoch nicht gefährdet werden.

Die 3. Mannschaft musste aufgrund der vielen Abgänge zurückgezogen werden. Der neue Co-Trainer, Alfons Jeziorni, formte aus der ehemaligen 2. und 3. Mannschaft eine spielstarke 2. Mannschaft, welche den 3. Platz belegte.

1992/93

Leider erreichte die Mannschaft nicht den guten Start des Vorjahres, sodass der sportliche Ehrgeiz recht schnell abflaute und die Mannschaft immer mehr abrutschte.

Als die Mannschaft plötzlich ganz unten stand, und die Spieler zur Kenntnis nahmen, wie ernst die Sache ist, war es zu spät. Man kam aus dem Tabellenkeller nicht heraus und musste wieder in die Kreisliga B absteigen.

Die 2. Mannschaft unter Alfons Jeziorni spielte wieder oben mit, konnte diese Position jedoch nicht bis zum Saisonende halten, da einige Spieler, welche sich immer mehr aufdrängten, in der Rückrunde in der 1. Mannschaften aushalfen. Dies waren u.a. die Spieler Peter Scholz, Jürgen Brinkmann, Frank Lohmeyer und Vin Lay Hoang.

1993/94

Das sportliche Ziel war vorgegeben: WIEDERAUFSTIEG

Der Trainer der 2. Mannschaft, Alfons Jeziorni, übernahm die 1., 2. und wieder neugegründete 3. Mannschaft im Alleingang, ohne eigenen Trainer für die 2. Mannschaft. Er versprach sich hiervon den Zusammenhalt zwischen 1. und 2. Mannschaft verbessern zu können. Dies gelang zwar, jedoch stellte sich heraus, das teilweise über 30 Spieler nicht gleichzeitig von einem Trainer zu beaufsichtigen waren. Die neue 3. Mannschaft, welche überwiegend aus Leuten über 30 Jahren bestand, um keinem jungen Spieler einen Platz in der 1. oder 2. Mannschaft zu blockieren, trainierte meistens separat.

Sportlich sah es so aus, dass die 1. Mannschaft in erster Linie wegen eines gravierenden Torwartproblems (man spielte in dieser Saison mit insgesamt sieben Torleuten), den Aufstieg nicht schaffte.

Die 2. Mannschaft wurde Tabellensiebter in der Gruppe C3, und verlor die vereinsinterne Wette gegen die 3. Mannschaft, welche 6. in der C5 wurde.

1994/95 Mit Beginn dieser Saison wurde mit Peter Stahl erneut ein „alter Bekannter“ als Trainer der 1. Mannschaft angeheuert. Die 2. Mannschaft wurde von Michael Staubach übernommen.

Nachdem zur Hälfte der Hinrunde der Zug wieder Richtung A-Liga zu fahren schien, und man schon vier Punkte Vorsprung vor dem Tabellendritten herausgeschossen hatte, fühlte sich die Mannschaft scheinbar zu sicher, und man verspielte die Führung und landete zwischenzeitlich auf Platz 9. Der Endspurt der Mannschaft, welche am Saisonende ihr wahres Können wieder zeigte, brachte noch Platz 5 ein.

Welche Möglichkeiten die Truppe gehabt hätte, wenn sie etwas konzentrierter zur Sache gegangen wäre, zeigten die 7:1 Punkte der Rückrunde gegen die vier Erstplatzierten der B1-Liga.

Die 2. Mannschaft hatte am Saisonende mit akuten Personalproblemen zu kämpfen, nachdem einige Spieler von Trainer Michael Staubach wegen verschiedener Disziplinlosigkeiten „verabschiedet“ wurden. Die sehr gute Trainingsbeteiligung dieser Mannschaft zeigt jedoch, dass das Training Spaß machte, und gab Anlass zur Hoffnung auf sportliche Weiterentwicklung. Einige Spieler dieser Mannschaft hatten bewiesen, dass sie problemlos auch in der B-Liga spielen könnten.

Die 3. Mannschaft (in Fachkreisen Ü30 genannt) wurde Tabellenzweiter, was leider nicht zum Aufstieg reichte. Man musste sich hier mit TSB-Gladbeck einer 1. Mannschaft beugen, welche in der Rückrunde nur einen einzigen Punkt abgab.

Die alten Herren beklagten diesen Zustand ein wenig, da diese, nach eigener Aussage eine Auffrischung durch neue Spieler benötigten.

In diesem Jahr hofften wir, wieder einmal von der Beckhausener Jugendarbeit profitieren zu können. A-Jugend Trainer Becir Cebilli brachte acht Spieler in die Senioren, wovon einige Verstärkung für die 1. und 2. Mannschaft werden konnten.

1995/96

Auch im zweiten Jahr unter Peter Stahl konnte der Aufstieg in die Kreisliga A nicht geschafft werden. Auch die 2. Mannschaft unter Trainer Michael Staubach schaffte es nicht in die B-Liga aufzusteigen.

1996/97

Ein neuer Trainer wurde verpflichtet. Mit Peter Thomschke übernahm ein Mann aus den eigenen Reihen die 1. Mannschaft. Und mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern konnte die Meisterschaft in der Kreisliga B errungen werden. Endlich war man wieder A-Ligist. Die 2. Mannschaft spielte erneut gut mit, doch wieder stieg ein anderes Team auf.

1997/98

Die Aufstiegsmannschaft erreichte im ersten Jahr einen beachtlichen 8. Platz in der Kreisliga A. Peter Thomschke wollte kürzer treten und beendete nach der Saison seine Trainerzeit in der 1. Mannschaft.

1998/99

Es fand nur ein Tausch bei den Trainern statt. Michael Staubach übernahm die 1. Mannschaft und Peter Thomschke kümmerte sich mit Walter Pappelbaum um die 2. Mannschaft. Für beide Teams verlief die Saison durchwachsen.

1999/2000

Da Michael Staubach den Verein verließ, wurde der alte Trainer reaktiviert. Peter Thomschke übernahm das Traineramt erneut. Nach einer guten Hinrunde, wurde in der Winterpause durch den späteren Meister Eintracht GE unser bester Stürmer (Aileen Serbu) abgeworben. In der Rückrunde stürzte man daraufhin auf Platz 15 ab. Erneut musste man den Gang in die Kreisliga B antreten. Trainer der 2. Mannschaft wurde Peter Maas. Mit einer sehr jungen Mannschaft scheiterte man nur knapp am Aufstieg.

2000/01

Der direkte Wiederaufstieg mit Peter Thomschke an der Seitenlinie wurde verpasst. Es langte nur zu Platz 3. Aus familiären Gründen war nun endgültig Schluss für Peter Thomschke.

2001/02

Der Aufstieg in die Kreisliga A sollte mit dem neuen Trainer Lothar Henning geschafft werden. Man erkannte jedoch früh, dass die Chemie zwischen dem Trainer und der Mannschaft nicht stimmte. Um das erklärte Ziel noch zu erreichen, trennte man sich in der laufenden Saison von Lothar Henning und Ralf Thomschke übernahm als Spielertrainer die Mannschaft. Nach einer guten Rückrunde schaffte man als Vizemeister der B-Liga den Aufstieg. Markus Obermüller leistete mit 58 Toren einen großen Beitrag zu diesem Erfolg. Insgesamt erzielte die Mannschaft 107 Tore. (Zeitungsartikel)

Auch die 2. Mannschaft spielte eine gute Rolle in der Saison und erreichte die Relegationsrunde. Hier scheiterte man knapp und schaffte wieder nicht den lang ersehnten Aufstieg. Trainer der 2. Mannschaft war Josef Spiekermann.

2002/03

Die Saison verlief erwartet schwer und man spielte von Anfang an gegen den Abstieg. Erst durch eine gute Schlussphase erreichte man noch die Relegation gegen Adler Ellinghorst. Die Mannschaft konnte, wie schon in den Meisterschaftsspielen, auch in den beiden Relegationsspielen geschlagen werden. Der Klassenerhalt war geschafft.

2003/04

Mit Markus Obermüller hatte der Toptorjäger den Verein verlassen. Ferner standen mit Sebastian Rutkiewicz und Jörg Kasperzetz weitere Abgänge früh fest. Mit Neuzugang Dirk Knappmann kam ein erfahrener Spieler an die Braukämper Straße. Josef Spiekermann wurde reaktiviert. Die Saison verlief unerwartet gut. Durch geschlossene Mannschaftsleistungen konnte man sich früh aus dem Abstiegskampf verabschieden und erreichte einen guten 7. Platz. Kurios waren jeweils die Niederlagen gegen die Tabellenletzten mit 2:7 in Zweckel und 2:8 in Arm. Hassel.

2004/05

Erneut fand ein Trainerwechsel statt. Für Ralf Thomschke wurde Klaus Elpers verpflichtet. Mit einer jungen Mannschaft soll zunächst der Klassenerhalt geschafft und dann für die Zukunft geplant werden. Elf A-Jugendspieler (Aufsteiger der Saison 2003/04) wechselten in den Seniorenbereich. Mehrere ältere Spieler machten Platz und es wurde wieder eine 3. Mannschaft gemeldet.

Die 2. Mannschaft wurde von dem langjährigen Jugendtrainer Peter Maas übernommen.